Sexstellungen

Wer denkt, dass die Sexstellungen einen großen Teil dazu beitragen, wie gut der Sex ist, der hat damit voll und ganz recht. Je nach Stimmung kann die eine oder die andere Sexstellung mehr erotischen Genuss für beide Partner bringen; und dabei muss man auch gar nicht zwischen homosexuellen und heterosexuellen Paaren unterscheiden.

Das gilt für den Sex zwischen Mann und Frau nämlich ganz genauso wie für den Sex unter Gays oder unter Lesben.

Nun sollte man allerdings nicht glauben, dass jetzt bei jedem Liebesspiel ein wahrer Marathon an unterschiedlichen und komplizierten Sexstellungen angesagt ist, um die sinnliche Erfüllung zu bringen.

Ganz im Gegenteil kann gerade die Tatsache, dass man aus den Positionen beim Vögeln eine Art Leistungssport macht, für eine derartige Verkrampfung sorgen, dass niemand mehr Spaß an der Sache hat.

Auch der Spruch, je exotischer, desto erotischer, gilt so bei den Sexstellungen nicht. Wer glaubt, er müsse bei einem One Night Stand das gesamte Kamasutra ausprobieren – einschließlich der akrobatischsten Verrenkungen für sie oder ihn oder beide -, wird sich garantiert nicht als guter Liebhaber erweisen.

Natürlich ist es schon schön, wenn man nicht einfach zwei Minuten in der Missionarsstellung bumst, dann kommt und anschließend einschläft. Aber zwei, höchstens drei unterschiedliche Positionen beim Sex, das ist meistens genau die richtige Mischung.

Apropos Missionarsstellung – das ist noch immer mit Abstand die beliebteste Sexstellung überhaupt, und sie ist auch völlig zu Unrecht als extrem langweilig verschrien.

Diese Sexstellung ist beim Poppen völlig zu Recht ein absoluter Klassiker, denn sie verschafft beiden intensive Lustgefühle und einen sehr engen, innigen Hautkontakt. Außerdem kann man ja Abwechslung schaffen, indem sie mal die Beine hochnimmt, vielleicht sogar um seinen Hals schlingt und so weiter.

Man sollte aber, so aufregend die Missionarsstellung auch sein kann, trotzdem schon noch ein paar andere Sexstellungen kennen.

Mit die beliebteste Sexstellung ist wahrscheinlich auch die Reiterstellung, wo die Frau beim Vögeln auf dem Mann sitzt. Das kann mit dem Gesicht zu ihm geschehen, was einen sehr zärtlichen Blickkontakt möglich macht, oder aber mit dem Rücken zu ihm. Eine Stellung, die übrigens auch für den Analsex recht geeignet ist. Natürlich darf die Partnerin auch auf ihm liegen; Hauptsache, sie ist oben ;-)

Die Hündchenstellung, auf Englisch Doggystyle, also auf allen Vieren, ist ebenfalls sehr bekannt und sehr beliebt und besitzt ebenfalls großen Reiz.

Auch die Löffelchenstellung, beide in einer Richtung, kann sehr zärtlich sein, eignet sich allerdings eher für den etwas gemütlicheren Sex.

Grundsätzlich kann man festhalten, dass jede Position und jede Stellung erlaubt sind, wenn es nur beiden gefällt, und dass ein bisschen Experimentieren mit verschiedenen Sexstellungen sehr aufregend und ergiebig sein kann.

Ob im Sitzen, im Liegen, im Stehen, von vorne, von hinten, von der Seite – am besten probiert man einfach mal aus, was so alles geht.

Ach ja, und der Oralsex mit der 69er Stellung muss bei den Sexstellungen natürlich auch erwähnt werden!

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